Das "A" steht an zweiter Stelle

Heute Morgen habe ich mit einem Berater telefoniert, der eine neue Website für seine Beratungsfirma aufsetzen möchte. So weit, so gut ...

Solange die neue Website noch nicht fertig ist, hat er beschlossen, keine Social-Media-Aktivitäten zu starten. Er findet seine alte Website zu schlecht, um darauf potentielle Kunden bei XING, Facebook & Co. aufmerksam zu machen. Erst soll die neue Website zu 100% stehen. Naja ...

 

Wann soll die neue Website fertig werden? Von heute an gerechnet in 9 Monaten. So lange würde er also auf jede Form von Social-Media-Aktivitäten absehen. Tja ...

 

Was wir hier erleben, ist der Klassiker: wir konzeptionieren uns "zu Tode", wollen sicher gehen, dass unser Auftritt zu 100% wasserdicht, korrekt und umfassend ist. Das wird uns aber nie gelingen. Und von einer schönen und fertigen Website (wann ist eine Website eigentlich fertig?) können wir nicht leben.

 

Ich habe dem Berater empfohlen, seine Social-Media-Aktivitäten aktuell nicht einzustellen. Wenn denn seine Website so schlecht wäre, dass man dort keinen Interessenten draufschauen lassen kann, dann müsste er sie ganz vom Web nehmen. Schließlich würde ihn auch jemand über Google finden.

 

Viel wichtiger ist, eine Website als etwas Lebendiges, sich ständig Weiterentwickelndes zu betrachten. Sie soll den Vertrieb unterstützen und keine statische Visitenkarten des Unternehmens sein. Eine Website braucht Leben.

 

Wie sehen Sie das?

 

Freundliche Grüße

Ihr Edmund Cramer

 

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